Über uns - Wer sind die Malteser?

 

Leitbild, Zahlen, Daten und Fakten:

Malteser …weil Nähe zählt!
 

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Bereits seit über 900 Jahren steht der Dienst am Menschen im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit der Malteser. Aus dem mittelalterlichen Ritterorden hat sich im Laufe der Zeit ein modernes karitatives Dienstleistungsunternehmen entwickelt.

Heute ist der Malteser Hilfsdienst bundesweit mit 35.000 ehrenamtlichen und 3.000 hauptamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern tätig. Rund 850.000 Förderer unterstützen ihr Tun. Die katholische Hilfsorganisation ist als eingetragener Verein (e.V.) und gemeinnützige Gesellschaft mit beschränkter Haftung (gGmbH) bundesweit an mehr als 700 Orten vertreten.

Im Bistum Speyer engagieren sich derzeit etwa 1.100 ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in verschiedenen Diensten und Projekten.

 


Alle ehrenamtlichen und hauptamtlichen Mitarbeiter engagieren sich getreu dem Malteser Leitsatz Tuitio fidei et obsequium pauperum – Bezeugung des Glaubens und Hilfe den Bedürftigen.

Der Souveräne Ritter- und Hospitalorden vom Hl. Johannes zu Jerusalem genannt von Rhodos und von Malta (Malteserorden)

1048: Eine Bruderschaft aus Kaufleuten der italienischen Stadt Amalfi errichtet in Jerusalem ein Hospital zur Pflege kranker Pilger und gliederten es dem Benediktinerkloster Santa Maria Latina an. Sie hielten sich an den Grundsatz benediktinischer Krankenpflege seit dem 6. Jahrhundert: „Man diene ihnen (den Kranken) so, wie man wirklich Christus dienen würde. Er selbst hat ja gesagt: Ich war krank, und ihr habt mich besucht (Matth. 25,36).

1099 führte der erste Kreuzzug mit seinen hohen Anforderungen an die Pflege von Kranken und Verletzten unter Meister Gerard zur Gründung eines größeren Hospitals neben der Kirche Johannes des Täufers in Jerusalem. Er sammelte eine Gemeinschaft von Pflegern um sich, die das Kreuz mit den acht Spitzen auf die schwarze Benediktinerkutte hefteten zum Zeichen dafür, dass sie im Sinne der acht Seligpreisungen der Bergpredigt (Matth. 5, 3-10) handeln wollen.

1113 wurde die Gemeinschaft als „Orden Sankt Johannis vom Spital von Jerusalem“ durch Papst Paschalis II. anerkannt.

1120 bis 1160 übernahm der Orden unter Raimund du Puy Aufgaben einer Schutzmacht für die Pilger. Aus dem krankenpflegerischen wurde ein ritterlicher Orden (1154) mit Ordensregel (seit 1131).

Pflege von Bedürftigen unabhängig ihres Glaubens seit 900 Jahren

Als Sultan Saladin 1187 Jerusalem eroberte und die Christen vertrieb, erlaubte er zehn Ordensbrüdern, für ein weiteres Jahr das Hospital weiter zu betreiben und die Kranken bis zur Genesung zu betreuen. „Die Würdigung der karitativen Arbeit des Ordens durch seine großen Gegner ist zugleich der erste bekannte Beleg für eine Neutralisierung von Sanitätspersonal. Eine Forderung, um die noch bei der Gründung des Internationalen Roten Kreuzes im Jahre 1863 gerungen wurde.“

1530 Ordenssitz auf Malta
1834 Ordenssitz in Rom

1863 beteiligte sich der Malteser-/Johanniterorden aktiv an der Gründung des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz in Genf und stellte den Vizepräsidenten dieser internationalen Organisation.

1953 Gründung des Malteser Hilfsdienst e.V. durch den Malteser Orden und den Deutschen Caritasverband
1963 Als Geschäftsführer für den MHD in Speyer wird Axel Brinkmann eingestellt, der mit dem Aufbau der MHD-Diözesangliederung in Speyer beginnt

 

Die Malteser in der Diözese Speyer:

gegründet 1963
aktive Helfer: 1.100
Fördermitglieder: ca. 19.500